Andrea Petkovic muss schweren Herzens ihre Teilnahme an den diesjährigen Australian Open absagen. Die 24-Jährige hat sich einen Ermüdungsbruch im Iliosakralgelenk zugezogen und fällt voraussichtlich etwa 6 Wochen aus. Somit kann Andrea voraussichtlich auch nicht im Fed Cup mit dem DTB-Team gegen Tschechien (4. & 5. Februar) antreten. Der Start bei den WTA-Premier-Turnieren von Paris, Katar und Dubai ist ebenfalls sehr fraglich.
"Das ist natürlich eine riesige Enttäuschung", sagte Andrea, nachdem die Diagnose feststand. "Da quält man sich viele Wochen durch eine harte Vorbereitung, ordnet alles dem Sport unter und noch vor dem ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres ist man außer Gefecht gesetzt", fügte die Nr. 10 der Weltrangliste an. "Es tut mir leid, dass ich wegen der Verletzung nicht in Melbourne spielen kann. Aber so schnell haut mich nichts mehr um. Nach meinem Kreuzbandriss und dem Meniskuseinriss weiß ich mit Verletzungen umzugehen. Ich werde jetzt nach Hause fliegen und meine Aussie-Fans vermissen.“
Die Darmstädterin litt bereits seit einigen Monaten unter Rückenbeschwerden. Beim Turnier in Sydney sind diese so stark geworden, dass Andrea nur 30 bis 45 Minuten schmerzfrei spielen konnte. Vor einem Jahr hatte sie in Melbourne das Viertelfinale erreicht.
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Die Generalprobe für die anstehenden Australian Open ist beendet. Auch im sechsten Anlauf ist es Andrea Petkovic nicht gelungen, Agnieszka Radwanska (POL | WTA 8) zu besiegen. Andrea musste sich der Polin im Achtelfinale des WTA-Premier-Turniers von Sydney mit 5:7; 4:6 geschlagen geben.
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Andrea Petkovic hat beim WTA-Premier-Turnier von Sydney das Achtelfinale erreicht. Die 24-Jährige bezwang Anastasia Pavlyuchenkova (RUS | WTA 16) in der ersten Runde mit 6:2 und 6:3.
Im Achtelfinale gibt es ein Wiedersehen mit Agnieszka Radwanska (POL | WTA 8). Die beiden Spielerinnen lieferten sich beim letzten Aufeinandertreffen im Finale von Peking ein mitreißendes Match auf Weltklasseniveau, das die Polin für sich entscheiden konnte. Bisher siegte Radwanska bei allen fünf Duellen der beiden (Statistik).
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Andrea Petkovic hat das neue Jahr mit einem Sieg eingeleitet. Andrea bezwang Shahar Peer (ISR | WTA 37) in der ersten Runde des WTA-Turniers von Brisbane mit 7:6 (2); 1:6; 6:3. Ein blockierter Wirbel hinderte die 24-Jährige lange daran, ihr Spiel richtig durchzuziehen. Erst nach einer kurzen Behandlung und der Einnahme von Schmerzmitteln konnte Andrea wieder beschwerdefrei weitermachen.
"Shahar hat richtig gut gespielt heute", sagte Petko nach dem Match. "Wenn man so lange Zeit kein Match mehr bestritten hat, dann braucht man einen Moment, bis man wieder reinkommt, zudem haben mich die Rückenschmerzen gehemmt. Ich bin jetzt erstmal froh, dass ich durch bin."
Im Achtelfinale trifft Andrea auf Barbora Zahlavova Strycova (CZE | WTA 44). Die bisher einzige Begegnung der beiden auf der Profitour konnte die Tschechin für sich entscheiden. "Das wird eine schwierige Aufgabe", so Andrea. "Sie ist eine Konterspielerin und wandelt die Geschwindigkeit der Gegnerin in den Ballwechseln zu ihrem Vorteil.".
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Andrea Petkovic hat es verpasst, ihren ersten Turniersieg bei einem WTA-Premier-Mandatory-Event zu feiern. In einem Endspiel auf absolutem Weltklasse-Niveau unterlag Petko der Polin Agnieszka Radwanska mit 5:7; 6:0 und 4:6 und muss damit auch vorerst alle Hoffnungen auf die Teilnahme an den WTA Championships in Istanbul begraben.
"Das ist jetzt schon ein wahnsinnig bitterer Moment. Am Ende habe ich mich irgendwie selbst geschlagen", sagte die Darmstädterin, die in der Punktestatistik sogar mit 101:100 vorne lag.
Radwanska zog im ersten Satz auf 4:1 davon, ehe sich Andrea wieder rankämpfte. Beim Stande von 4:3 stockte allen Petkovic-Fans der Atem, als sich die 24-Jährige nach einer falschen Bewegung an das rechte Knie, an dem sie sich in Cincinnati einen Meniskus-Einriss zuzog und seitdem mit Beschwerden zu kämpfen hat, fasste. Nach einer Behandlungspause konnte Andrea aber weitermachen. Die beiden Spielerinnen lieferten sich sensationelle Ballwechsel, bei denen 20 oder mehr Netzüberquerungen keine Seltenheit waren, was das Publikum mit tosendem Applaus honorierte. Am Ende behielt Radwanska knapp die Oberhand und brachte den Satz mit 7:5 nach Hause.
Im zweiten Satz ließ die 22-jährige Polin deutlich nach, während Andrea nahezu alles gelang. Das konsequente Ergebnis lautete dann auch 6:0. Doch Radwanska konnte den Hebel im entscheidenden dritten Satz wieder umlegen und es entwickelte sich ein hochklassiges Duell auf Augenhöhe, bei dem beide Spielerinnen den Sieg verdient gehabt hätten. Am Ende gab eine Reihe von Fehlern den Ausschlag zu Gunsten von Radwanska.
Die Teilnahme am Turnier von Linz sagte Andrea auf ärztliches Anraten hinsichtlich des lädierten Knies ab.
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